Feuerwehrhelm mit Nackenschutz nach
DIN EN 443:2008
Helmschale
Gefertigt aus hochtemperaturbeständigem Thermoplast oder Duroplast (z. B. Polyamid, Glasfaserverbund)
Gesichtsschutz (optional)
Klarsichtvisier aus Polycarbonat oder beschichtetem Kunststoff
Innenausstattung
Trageeinlage mit verstellbarem Kopfband und Polsterung

Reflexkennzeichnung
Retroreflektierende Streifen (mind. 20 mm breit, umlaufend 50 mm vom unteren Rand)
Zubehörkompatibilität
Aufnahme für Helmlampe, Kommunikationssysteme, Atemschutzmasken (DIN EN 136)
Nackenschutz
Flammenhemmender Textilschutz aus Aramid oder Leder
Feuerwehrhelm mit Nackenschutz nach
DIN EN 443:2008
Kopfschutz für die Brandbekämpfung in Gebäuden
und baulichen Anlagen
Der Feuerwehrhelm nach DIN EN 443:2008-06 ist ein zertifiziertes Kopfschutzsystem für Feuerwehrangehörige bei Innen- und Außenangriffen. Er schützt zuverlässig vor mechanischen Einwirkungen, thermischer Belastung, elektrischen Gefahren und chemischer Kontamination. Die Norm unterscheidet zwei Helmtypen:
Typ A: Halbschalenhelm (Schutz bis Ohrenhöhe)
Typ B: Vollschalenhelm (Schutz über Ohren und Hinterkopf)
Für den Einsatz im Innenangriff wird in Deutschland überwiegend Typ B mit Nackenschutz und Gesichtsschutz verwendet
Komponenten und Anforderungen im Detail
🔹 Helmschale
Gefertigt aus hochtemperaturbeständigem Thermoplast oder Duroplast (z. B. Polyamid, Glasfaserverbund)
Muss Flammenkontakt ≥ 10 s bei 1000 °C widerstehen (Prüfung nach ISO 1182)
Stoßfestigkeit geprüft nach EN 443 Abschnitt 5.4.1 (Falltest aus 1,5 m Höhe)
🔹 Innenausstattung
Trageeinlage mit verstellbarem Kopfband und Polsterung
Schweißabsorbierend, hautfreundlich, flammenhemmend
Größenverstellbar (meist 52–64 cm Kopfumfang)
🔹 Nackenschutz
Flammenhemmender Textilschutz aus Aramid oder Leder
Muss gegen Tropfenbildung und Strahlungswärme schützen
Optional abnehmbar oder fest integriert
🔹 Gesichtsschutz (optional)
Klarsichtvisier aus Polycarbonat oder beschichtetem Kunststoff
Muss optische Anforderungen nach EN 166 Klasse 1 erfüllen
Schutz gegen Splitter, Flammen und Chemikalien (optional)
🔹 Reflexkennzeichnung
Retroreflektierende Streifen (mind. 20 mm breit, umlaufend 50 mm vom unteren Rand)
Farbe: reflexreinweiß RAL 9019 oder leuchtgelb – gemäß DGUV Empfehlung
🔹 Zubehörkompatibilität
Aufnahme für Helmlampe, Kommunikationssysteme, Atemschutzmasken (DIN EN 136)
✅ Zertifizierung & Einsatzgrenzen
CE-Kennzeichnung gemäß PSA-Verordnung (EU) 2016/425
EG-Baumusterprüfung durch benannte Stellen (z. B. DEKRA, TÜV Rheinland)
Nicht geeignet für Waldbrandbekämpfung oder technische Rettung – hierfür gelten EN 16471 bzw. EN 16473
Kombinierbar mit Atemschutzmaske nach DIN EN 136 und Schutzkleidung nach DIN EN 469
